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Es gibt eine Art zu lesen, die der Literaturwissenschaft fremd und der Psychologie verdächtig ist: Man liest, als säße die Figur einem gegenüber. Man fragt nicht, was der Autor gemeint hat, und stellt keine Diagnose; man wartet, bis der Mensch im Text zu sprechen beginnt, und hört zu. Auf diese Weise lese ich seit Jahren, erst für mich, dann für die Klienten, die mir Kafka und Zweig, ohne es zu wissen, nacherzählten, und jetzt, so oft es mir gelingt, für Sie.

Dienstagsbriefe

Ein neuer Text über Literatur, Psychologie und die Art, wie Menschen sich selbst erzählen; nicht jede Woche, sondern so oft es mir gelingt, wenn ein Text wirklich fertig ist. Hinterlassen Sie Ihre Adresse; der Text kommt am Morgen seines Erscheinens zu Ihnen.

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